2. April 2019 in Shopfloor 4.0

Shopfloor 4.0: Need for Uniqueness, der Auslöser für die Notwendigkeit von mehr Flexibilität in der Fertigung

Der digitale Fortschritt erfordert eine zunehmende Vernetzung – eine Vernetzung die über die technische Ebene hinaus, in alle Unternehmensbereiche reicht. Die Anforderungen des Marktes und vor allem die der Konsumenten haben sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Der heute noch deutlich unterschätzte Faktor Need for Uniqueness, wird zukünftig zu der entscheidenden Größe im Rahmen einer Kaufentscheidung. Wer nicht schnell und mit hoher Qualität auf die individuallen Bedürfnisse und Wünsche seiner Konsumenten eingehen kann, wird langfristig nicht wettbewerbsfähig bleiben. Die Industrie steht also vor der großen Herausforderung innovative, leistungsfähige, individuelle und vor allem schnell verfügbare Produkte zu fertigen. Dies kann nachhaltig nur funktionieren, wenn eine durchgängige vertikale Vernetzung existiert – von der Kundenanfrage über die Rückmeldungen aus der Fertigung zur Auslieferung und darüberhinaus. Stichwort: Nachverfolgbarkeit. Über digitale Zwillinge ist man in der Lage diese Vernetzung und damit einhergehend die notwendige Transparenz und Flexibilisierung zu liefern.

Shopfloor 4.0 bietet Antworten auf die Herausforderungen der mittelständischen Industrie

Shopfloor 4.0 – die Lösung aus der Kooperation zwischen dem Fraunhofer IESE, der Firma NetApp und objective partner – ermöglicht der Fertigungsindustrie Anworten auf die oben genannten Herausforderungen zu formulieren.

Shopfloor 4.0 schafft neue Ansätze im Umfeld einer Industrie 4.0 und bieten Unternehmen eine echte Lösung für ihre intelligente Fertigung. Der Kern dieser Lösung ist BaSys 4.0 – ein vom Bundesministrerium für Bildung und Forschung gefördertes Forschungsprojekt, das vom Fraunhofer IESE gemeinsam mit 14 weiteren Partner aus dem Bereich der Produktionstechnik – entwickelt wurde. Zentraler Kern dieses Projektes war es eine Standort- und Netzwerk-übergreifende, sichere und selbstorganisierende Kommunikationsschnittstelle für den Shopfloor zu liefern. Der zukunftsweisende Ansatz ist dabei, einen digitalen Zwilling als digitale Repräsentanz für die Produktion zu realisieren.

Heute dominieren in der Fertigung jedoch noch Insellösungen, denn die Kommunikationsprotokolle unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. Dies erschwert die Kommunikation zwischen Maschinen und Software. Die Folge liegt auf der Hand – eine Veränderung im Produktionsprozesses birgt einen großen Anpassungsaufwand in sich und und zeigt, wie unflexibel die Fertigung heute ist. Von der Umsetzung des Need for Uniqueness sind wir somit noch weit entfernt. Im Gegensatz zu der bestehenden Situation stehen die Wünsche des Marktes und der Konsumenten nach individualisierten Produkten oder gar Einzelstücke (Losgröße 1). Eine weiterere Komplexität entsteht, wenn der Preis ins Spiel kommt. Den darin sollte sich die Individualisierung im besten Fall gar nicht oder nur minimal niederschlagen. Kurz gesagt, der Konsument wünscht sich eine Produktion in Losgröße 1 zum Massenfertigungspreis. Doch darauf können nur die wenigsten mittelständigen Unternehmen reagieren.

Diese Problematik haben objective partner gemeinsam mit Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering und NetApp frühzeitig erkannt und sich gemeinsam an die Lösung dieses Industrie-Problems gemacht.

Wie können die bestehenden Herausforderungen gelöst werden?

 Shopfloor 4.0 liefert eine durchgängige, vertikale Vernetzung aller Ebene im Unternehmen. Ganz unabhängig davon, ob es um die Flexibilisierung der Fertigung geht, die Abbildung eines digitalen Zwillings als Basis von Analytischen Ansätzen (Prognose und Simulation) und/oder die Integration mit der OfficeFloor-IT bis hin zu Traceability aus Compliance-Gründen oder einem bessern Kundenerlebnis – mit Shopfloor 4.0 liefern wir eine Lösung.

Wie funktioniert die Kooperation zu Shopfloor 4.0?

Fraunhofer IESE und Netapp stellen ihre innovativen Technologien zur Verfügung. Die Expertise von objective partner liegt in der Konzeption einer kundenorientierten Lösung und der Anbindung an die SAP Prozessen. Dabei ist völlig unerheblich, welche Art von Applikationen innerhalb des SAP-Umfelds genutzt werden soll  –  jegliche Anbindung ist denkbar und möglich.

 

Zur Pressemitteilung über die Zusammenarbeit von Fraunhofer IESE, NetApp und objective partner

 

Diese Dinge bietet objective partner aus Weinheim

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