28. August 2018 in Connect the dots

Location Intelligence 

Ungenutzte Geoinformationen bieten die entscheidenden Wettbewerbsvorteile

Wie optimiere ich mein Sicherheitskonzept? An welchen Stellen muss ich mein Versorgunganagebot für Besucher aufstocken? Wo ist der optimale Platz für meine Werbefläche? Fragestellungen, die für Veranstalter oder Betreiber von Lokationen mit großen Besucherströmen eine elementare Bedeutung haben. „Location Intelligence“ heißt das Zauberwort, das Antworten liefert.

Das zentrale Gut unserer Zeit sind Daten. Verpackt, gebündelt und ausgewertet ergeben diese Daten die wichtigste Ressource heutiger Unternehmen – Informationen. Denn deren Nutzung entscheidet mittlerweile häufig über die Position im Markt. Und gerade die Verknüpfung von Informationen mit Orten bringt Unternehmen in der heutigen Zeit einen entscheidenden Vorteil.

Trotz der großen Chancen, die geographische Informationen mit sich bringen, werden sie bisher nur selten von Unternehmen genutzt. Doch viele Firmen erkennen die Chance und die Pflicht diese zu nutzen. Nicht nur für Flughäfen, Einkaufszentren, Bahnhöfe, Freizeitparks und Stadien sind Informationen wie z.B. über die Bewegungen von Besuchern innerhalb ihrer Räumlichkeiten essentiell. Egal ob Wegführungen, Werbeflächen oder Sicherheitskonzepte – geographische Daten helfen dabei, diese zu optimieren.

Die Verbrauchersicht ist eine andere. Sie sind Unternehmen in der Nutzung von Geodaten bereits einige Schritte voraus. Durch mobile Apps nutzt ein Großteil der Smartphone-Besitzer bereits regelmäßig ortbezogene Daten. Sei es für die Wettervorhersage, zur Navigation, um Laufrouten nachzuverfolgen oder um Geschäfte in der Umgebung zu finden – im privaten Leben nehmen Standorte und Bewegungsdaten bereits eine entschiedene Rolle ein. Diese Datenfülle und die Relevanz dieser Informationen sollte von Unternehmen im Zeitalter digitale Services keinesfalls unterschätzt werden.

Wie funktioniert’s?

Ein einfacher Start in das Thema Location Intelligence ist der Aufbau einer Infrastruktur, die die Bewegungsmuster von Besuchern erfasst und auswertet. Als technische Grundlage dafür reicht zunächst ein einfaches Netzwerk von WiFi-Access-Points, das die Smartphones von Besuchern in Reichweite der Access Points erkennt und registriert. Einschnitte in die Privatsphäre gibt es dabei nicht, die Nutzer bleiben vollständig anonym.

Die Datenerfassung ist jedoch nur die halbe Miete – wahrer Nutzen entsteht erst durch Visualisierung und Auswertung, z.B. mittels eines sogenannten „Dashboards“, das die Daten auf einer interaktiven Karte visualisiert und somit nutzbar macht. Bereits ein minimaler, aber vollständiger vertikaler Durchstich von der Datenerfassung per Wifi über die Speicherung in einer Datenbank bis zu einer einfachen, aber benutzerfreundlichen interaktiven Visualisierung öffnet Ihnen die Tür zur Welt der Geodaten und ihrem riesigem Potenzial.– treten Sie hindurch, wir begleiten Sie dabei!

Nicht vergessen: große Ziele werden in kleinen Schritten erreicht – Im ersten Schritt ist das Ziel Geodaten für menschliche Entscheidungen zu benutzen, und diese dann über Analytics, Maschine Learning bis hin zu einem autonomen Entscheidungsmodell weiter zu entwickeln.

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