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25. August 2016 in Business Intelligence, Digitale Transformation, Digitalisierung, FC Bayern, Integration, ReportFellow, SAP

FC Bayern digital: Die Fans im Mittelpunkt

 

Mit einem Big Bang startete der FC Bayern im August 2016 nicht nur in die neue Fußballsaison, sondern auch unter dem Motto „Digital 4.0“ in ein neues digitales IT-Zeitalter. Die Fans stehen dabei im Mittelpunkt.

 

Es war ein jähes Erwachen für den FC Bayern, nachdem die deutsche Fußballnationalmannschaft vor zwei Jahren in Brasilien den Weltmeistertitel errang. Mario Götze, damals Stürmer im FC Bayern-Team und in der Nationalmannschaft, schoss den Siegtreffer im Endspiel gegen Argentinien. Und schon stürmten die Fans den Onlineshop des FC Bayern. Statt der üblichen 90.000 „Dialogschritte“ am Tag musste das System plötzlich das Zehnfache der Tageslast in einer Stunde leisten. Das konnte es jedoch nicht bewältigen. „Wir waren sechs Stunden down“, erinnert sich Michael Fichtner, Leiter IT bei den Bayern. Sechs Stunden, in denen kein Trikot mit der Nummer 19 zu kaufen war, kein Bayernschal und keine Bayern-Bettwäsche. Ein Fiasko.

Digitalisierung beim „FCB“: Big Bang im August

„Das war einer der Anstöße, Dinge in der IT zu verändern“, sagt Fichtner heute. In den letzten zweieinhalb Jahren wurde eine Menge getan, um derartige Vorfälle künftig zu vermeiden. Seit Ende 2014 setzt der FC Bayern die SAP HANA Enterprise Cloud und SAP CRM ein. Im Juli 2016 nun wurde ein neues Rechenzentrum in der Allianz Arena in Betrieb genommen, im August 2016 wurden die aktuell noch 52 Fremdsysteme auf drei reduziert oder vollständig integriert, der Online-Shop komplett auf SAP Hybris umgestellt und die SAP HANA Cloud Platform für schnelle Anforderungen aus dem Geschäft eingesetzt. Pünktlich zum Start der Bundesligasaison hat der FC Bayern seine Strategie umgesetzt: „Alles, was nach Außen geht und den Fan betrifft, läuft im eigenen Rechenzentrum, alles andere in der SAP HANA Enterprise Cloud – wie die üblichen geschäftlichen ERP-Funktionalitäten wie das Finanzwesen und das Marketing.“

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