6. Mai 2021 in Industrie 4.0

Deutsches Forschungsprojekt „CS4I“ will Klimaschutz international revolutionieren

Pressemitteilung | Weinheim, den 06.05.2021

Im Rahmen des BMBF-Förderprogramms KMU-innovativ im Themenfeld Energieeffizienz / Klimaschutz startete ab 01.05.2021 das Forschungsprojekt Climate Solution for Industries (CS4I). Die Forschungspartner im Projektkonsortium (objective partner AG, INTENSE AG, Fraunhofer IPA) bringen ihre umfangreichen Erfahrungen und bereits vorhandenen Lösungen ein, welche im Rahmen des Forschungsprojekts zusammengeführt und weiterentwickelt werden. Neben den Projektpartnern beteiligen sich namhafte Großunternehmen als assoziierte Partner (Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG und SAP SE). Das Projekt wird betreut vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR).

Ziel ist, unternehmerisches Handeln in Bezug auf Klimawirksamkeit auf einer IT-Plattform in Echtzeit darzustellen. Sie simuliert und prognostiziert die Auswirkungen des wirtschaftlichen Handelns und schafft Entscheidungsmodelle, die den Unternehmen neue Ansätze zur Dekarbonisierung und Folgenabschätzung aufzeigen.

Das Projekt „Climate Solutions for Industries“ (CS4I) ermöglicht Unternehmen, ihre Klimaschutzmaßnahmen zu optimieren und leistet so einen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele. Unternehmen erhalten eine digitale Entscheidungsgrundlage, um auch komplexe Klimaschutzmaßnahmen im laufenden Betrieb unter der Maßgabe “Efficiency First”, d. h. Vermeidung vor Kompensation, zu identifizieren und zu bewerten. Auf Basis eines IoT-/Industrie 4.0-Ansatzes wird Klimaschutz in Echtzeit prognostiziert und simuliert.

Eine ganzheitliche Betrachtung auf wirtschaftlicher und technischer Ebene schafft Transparenz und führt zu erfolgreicher, schneller Umsetzung. Für eine belastbare Datengrundlage wird im Rahmen des Projektes ein „True-Footprint-Index“ (TFI) entwickelt, der die tatsächlichen Zusammenhänge aller Einflussfaktoren auf den ökologischen Fußabdruck eines Unternehmens abbildet. Der TFI geht über die Unternehmensgrenzen hinaus (inkl. vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette) und liefert Aussagen für die einzelnen gefertigten Produkte.

Industrieunternehmen verlassen somit die rein historische Datensicht und können die Effekte ihrer Klimaschutzmaßnahmen nicht nur auswerten, sondern verlässlich prognostizieren, planen und wirtschaftlich bewerten. Komplexe Zusammenhänge und „versteckte“ Möglichkeiten werden transparent, was zu einem deutlich höheren Beitrag zum Klimaschutz führt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.cs4i.org


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